Was tun wenn’s brennt? Umgang mit Repression im politischen Alltag

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In letzter Zeit gab es viele Gründe Protest auf die Straßen zu tragen. Ob gegen patriarchale und kapitalistische Verhältnisse; faschistische Organisationen; gegen den türkischen Staatsterror, das PKK- und das Flaggenverbot, dass sich gegen die Befreiungseinheiten YPG und YPJ richtet.

Im Juli steht uns der G20 Gipfel bevor, der Anlass gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung und für die Befreite Gesellschaft auf die Straße zu gehen.

Schon jetzt ist deutlich, dass der bevorstehende G20-Gipfel auch ein Gipfel der Repression sein wird. „Wir rechnen mit einer großen Anzahl an Fest- & Ingewahrsamnahmen sowie Strafverfahren und Verurteilungen während des Gipfels […] !“, so Heiko Lange, Mitglied des Bundesvorstandes der Roten Hilfe e.V.

…denn Widerstand schmeckt dem Repressionsapparat überhaupt nicht:

Mit Festnahmen bei Demonstrationen und anderen Aktionen, mit Hausdurchsuchungen, Strafbefehlen und Prozessen muss heute jede/r Linke rechnen, der/die aktiv politisch tätig ist und gegen Ausbeutung und Unterdrückung kämpft. Auch durch Anquatschversuche des Verfassungsschutz wird versucht Informationen über politische Initiativen und linke Strukturen zu gewinnen.

Mit immer neuen Gesetzen wird selbst das Wenige, was der kapitalistische Staat an Meinungsfreiheit, Organisationsfreiheit und Demonstrationsrecht gewährt, ständig eingeschränkt.

Um die Angriffe der Repressionsorgane abzuwehren, ist es wichtig, die eigenen Rechte zu kennen und davon Gebrauch zu machen. Bei dem Vortrag der Roten Hilfe werden Tipps zum richtigen Verhalten bei Demonstrationen, Verhaftungen, Polizeigewalt und Polizeikontrollen gegeben und Möglichkeiten der solidarischen Unterstützung für Betroffene vorgestellt.

Sonntag, 25. Juni 2017, 14 Uhr, Navdem (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V.)

ROTE HILFE, ARAG, SDAJ, AUW; Kurdistan-Solidaritätsbündnis