AFD NOT WELCOME: Landesparteitag Hessen gestört!

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Hier unsere Rede, die wir vor Ort auch als Flyer verteilt haben. Inhaltlich wurde bürgerlicher Antifaschismus kritisiert und für einen antikapitalistischen Antifaschismus plädiert. Danke auch an die Allendörfer_innen, die der AFD die Parkplatzsuche versüßt haben

Die AfD steht für alles, was wir verachten
Die AFD steht für eine menschenverachtende Politik. Sie steht für Rassismus, ein reaktionäres Familienbild, Homophobie und
Frauenfeindlichkeit. Sie verkauft sich als Anti-Establishment-Partei, die die Interessen des „kleinen Mannes“ vertrete. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Sie vertritt aggressiv die Interessen der Kapitalistenklasse. Die AFD will
Reiche reicher machen und uns dafür in Verantwortung nehmen. Zum Beispiel will sie die Vermögens- und Erbschaftssteuer abschaffen.
Gleichzeitig will die AFD mehr Eigenverantwortung wie z.B. beim Zahlen von Renten- und Krankenleistungen. Sie will weniger soziale Unterstützung seitens des Staates. Zusammengefasst steht sie für einen modernisierten Faschismus mit neoliberaler Agenda!

Nährboden für Rassismus: Kapitalismus
Die AFD stellt Muslime und ehemals Geflüchtete als Sündenböcke für sinkende Löhne und allgemein für soziale Ungleichheit dar. So versucht sie die Leidtragenden des Systems gegeneinander auszuspielen und zu spalten. Dabei ist es der krisengeschüttelte Kapitalismus, der uns Arbeits-
und Perspektivlosigkeit, steigende Armut, Ausbeutung und Kriege bringt. Deshalb kann unser Antifaschismus nur antikapitalistisch sein!

Staatstragender Antifaschismus
Ein Antifaschismus, der die Ursache der Probleme nicht erkennt und nur moralisierend predigt, bietet keinen Ausweg gegen eine erstarkende Rechte. Insbesondere jener Antifaschismus, der von den etablierten
Parteien selbst ausgeht. Das sind Parteien, die für Rechtsentwicklung, für Autoritarismus und Austeritätspolitik (Sparpolitik bei Staatsverschuldung) verantwortlich sind und Parteien, die unter dem Deckmantel der
Terrorbekämpfung unsere Grundrechte einschränken, die Privatsphäre von Millionen systematisch verletzten und den Polizei- und Überwachungsstaat ausbauen.

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Stand up and fight!
Also lasst uns nicht dem Gequatsche der bürgerlichen Parteien auf den
Leim gehen. Sie sind Teil des Problems!
Lasst uns gemeinsam für eine befreite Gesellschaft kämpfen – jenseits kapitalistischer Ausbeutungsverhältnisse!
Wir sagen:
Kampf dem Faschismus! Kampf dem Patriarchat!
Kampf dem bürgerlichen Staat und seiner Repression!
Nieder mit dem deutschen Imperialismus!
Klassenkampf von unten und zwar jetzt!

Sehr lesenswert zum Thema Antifaschismus ist auch ein Redebeitrag unserer GenossInnen der Siempre Antifa FFM: http://siempreffm.blogsport.de/images/Redebeitrag2502Kopie.pdf und der Aufruf „Antifa heißt Klassenkampf“: http://siempreffm.blogsport.de/images/antifaheisstklassenkampfKopie.pdf