KAPITALISMUS BEERDIGUNG am 11.09

Noch einmal haben wir den Kapitalismus am 11.09 beerdigt.

Hier unsere Redebeiträge:

Pfarrer:

1.
Asche zu Asche, Staub zu Staub
Liebe Freunde, liebe Trauergemeinde,
liebe Knaben!,

Wir sind heute zusammengekommen, tief traurig, erschüttert und nachdenklich in einer unserer finstersten Stunden.
Wir müssen Abschied nehmen,
eine neue Realität akzeptieren.
Der Kapitalismus ist von uns gegangen.
Unser stabiler Fels in der Brandung wurde aus unserer Mitte gerissen.

Barbarische, systemfeindliche, Schergen haben ihn ermordet. Es ist schlicht nicht zu begreifen, dass eine Revolution, aus Sozialisten, Kommunisten, Proletariern und anderem blasphemischen Gesindel eine so schreckliche, eine so furchtbare Untat begehen konnte.
So viele geliebte Freunde hat diese verdorbene, irregeleitete Revolution, schon von uns genommen? War unser ebenso geliebter bürgerlicher Staat nicht das ersten Opfer, dieser krankhaften Ausgeburt der Hölle?
Ist der Militarismus nicht seit Wochen und Monaten wie vom Erdboden verschluckt?
Hat dieser ketzerische Abschaum nicht schon begonnen unsere aller wertvollsten Eigentumsverhältnisse aufzulösen.
Hat dieses satanische Treiben nach sozialer Gleichheit, denn wirklich erst sein schreckliches, sein unbarmherziges Ende gefunden, wenn es keine Klassen mehr gibt?

Und jetzt noch das Ende des Kapitalismus,
unsere ökonomische und materielle Basis.
OOOhh wahrlich, für diese frevelhafte Brut hast du Herr, die engsten Kreise der Hölle bestimmt.

Dein flammendes Schwert und meine Hand sollen euch richten, ich werde Rachen nehmen an meinen Feinden und Vergeltung üben, an jenen die den Kapitalismus hassen. Ohh Vater erhebe mich zu deiner Rechten und zähle mich zu deinen Heiligen.
Armen

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Lasst uns nun gemeinsam einen Moment inne halten, dem Verstorebenen unsere Gedanken schenken und würdigen, was er alles für uns getan hat.

Ich möchte nun einen der engsten Vertrauten des Kapitalismus bitten einen Nachruf auf den Verstorbenen zu halten. à Das Patriachat

Patriarchat
Meine Herren,
als enger Vertrauter des Kapitalismus spreche ich heute zu Ihnen. Ich will mich kurz vorstellen; ich bin das Patriarchat. Ich bin das System der Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens, das durch Traditionen legitimierten Normen wie Religion und Erziehung aufrecht erhalten wird. So werde ich stets durch gesellschaftliche Praxis reproduziert und erscheine auf eine Art natürlich. Um es auf den Punkt zu bringen; Ich bin die Herrschaft der Ehemänner. Ich bin die Herrschaft der männlichen Vorgesetzten. Ich bin die Herrschaft von leitenden Männern in gesellschaftlichen Institutionen, in der Politik und in der Wirtschaft.
So viele Gesellschaftsformen habe ich schon gesehen, zum Beispiel die Sklavenhaltergesellschaft oder die Feudalgesellschaft. Mein enger Vertrauter, der Kapitalismus, hat mich nur auf einer kurzen Strecke meines Weges begleitet. – Eine Schande, dass er so früh von uns gehen musste, wir hätten eine rosige Zeit vor uns gehabt.- Der Kapitalismus hat mich verändert. Ich würde sagen, der Kapitalismus hat mich während seiner eigenen Entwicklung, immer noch ein Stückchen verbessert. Er hat mir einen schicken Anstrich verpasst, nämlich den Anstrich der Gleichberechtigung – damals haben Frauen beispielsweise das Wahlrecht bekommen, als sie darum gekämpft haben, heute haben wir die wohlklingende Frauenquote. Viele denken deshalb, dass ich schon lange gar nicht mehr da bin. Oder, dass die Ungleichbehandlung der Frauen etwa an „naturgegebenen Eigenschaften“ liegt und damit die patriarchale Ordnung alternativlos sei. Was für ein Schwachsinn… Ich sage Ihnen jetzt wie es ist; die formale Gleichstellung vom Gesetz her hebt die Ungleichheit im Alltag lange nicht auf.
Sie fragen sich jetzt vielleicht woran sich dies zeigt. Ich erinnere Sie an einige Zahlen und Fakten. Die erwerbstätigen Frauen in Deutschland haben im Durchschnitt 21 % weniger Gehalt als Männer. Knapp 47 % Frauen arbeiten in Teilzeitjobs, von den Männern sind es nur 9 %. Auch im Niedriglohnsektor sind Frauen überrepräsentiert: Über 27 % Frauen und nur ca. 15 % Männer arbeiten im Niedriglohnsektor. Von der Pflege und der Erziehung, die weder gesellschaftlich noch finanziell angemessen anerkannt werden, brauchen wir gar nicht erst zu sprechen… Aber auch im Privaten bin ich anwesend: Die Reproduktionsarbeit wird nach wie vor überwiegend von Frauen verrichtet, im Schnitt erledigen sie am Tag 2 Stunden mehr Haus- und Betreuungsarbeit als Männer.
Um das patriarchale System aufrecht zu erhalten erfolgt die Anwendung seelischer, körperlicher, sexualisierter und staatlicher Gewalt gegen Frauen. Hier möchte ich nur daran erinnern, dass in Deutschland kein Tag vergeht, an dem ein Mann nicht versucht seine Frau umzubringen – und jeden dritten Tag gelingt es einem! Schauen Sie sich die Zahlen von sexualisieren Übergriffen gegenüber Frauen an; 2 von 3 Frauen haben schon einmal sexualisierte Gewalt erfahren! Oder schauen Sie, wie der kapitalistische Staat und die Klassenjustiz Frauen durch Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert. Um nur einige Beispiele für mein bescheidenes Wirken zu nennen.
Aber was hatte das alles mit dem Kapitalismus und unserer Zusammenarbeit zu tun? Man könnte sagen unsere Beziehung war eine erfolgreiche Ehe. Wir haben die Frauen im doppelten Sinne ausgebeutet; einerseits als Objekte männlicher Verfügungsgewalt, andererseits als Hausfrauen und Lohnarbeiterinnen durch das Kapital. Der Kapitalismus war hierauf stets angewiesen um eine Gesellschaft aufrecht zu erhalten, die sich der Profitlogik verschrieben hat. – Korrigiere; der Kapitalismus war hierauf nicht nur angewiesen, er war hiervon abhängig, schließlich ist ohne Reproduktionsarbeit keine Produktion möglich. Ich habe dafür gesorgt, dem Kapitalismus menschliche Arbeitskraft so günstig wie möglich zu beschaffen.
Jetzt ist unser Traum wohl erstmal ausgeträumt. Die Revolution hat Dich bestialisch niedergeschlagen. Mit dir ist meine ökonomische Grundlage verschwunden. Ich mache mir Sorgen… Ich mache mir Sorgen über meine eigene Zukunft, wo führt diese Revolution hin? Zu meinem Ende? Zur Befreiung der Frauen etwa? Ich verspreche Dir, Kapitalismus, ich werde alles geben, um die Unterdrückung aufrecht zu erhalten, so lange ich kann. Ich werde es schwer haben ohne Dich, das ist klar. Doch so schnell werde ich nicht aufgeben!
Auf Dich mein Freund!

Pfarrer
2.

Wir wollen heute gemeinsam Abschied nehmen und denken an das, was unserem geschätzten Kapitalismus am meisten auszeichnete
und uns so sehr fehlen wird.
Sein Streben nach grenzenlosem Wachstum,
seine messerscharfe Profitlogik
und sein Talent die globalen Zentren der Macht an einen Tisch zu kriegen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

Heute stehe ich hier an seinem Sarge als Vertreter Gottes, vor Ihnen als Priester einer Kirche die das Ableben des Kapitalismus tief ins Mark getroffen hat.

Ich möchte ihnen den Trauernden nun ein Zitat von Gordon Gekko aus dem filmischen Werk „Wall Street“ vorlesen, in dem er den Kapitalismus würdigt:

Da sagt er:
„Die Gier klärt die Dinge, durchdringt sie und ist der Kern jeden fortschrittlichen Geistes.“
Weiter sagt er:“ Das Ganze ist ein Nullsummenspiel. Was der eine gewinnt, muss der andere verlieren. Kapitalismus vom Feinsten.“

Ich möchte nun einen weiteren engen Vertrauten des Kapitalismus bitten einen Nachruf auf den Kapitalismus zu halten. –> Den Faschismus

Der Faschismus
(folgt noch)

Pfarrer 3.
Liebe Trauernde,
Ich lese nun einen Satz aus dem aus dem Matthäusevangelium, aus dem Gleichnis von den anvertrauten Talenten: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat“.
Armen

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der Herr segne dich und behüte dich
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig
Der Herr hebe sein Angesicht über dich
und gebe dir die Kraft große Rachetaten an denen zu vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, auf dass sie erfahren sollen:

Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen  vollstreckt habe.

Armen

Sozialistische Revolution
(folgt noch)

Öffentliche Beerdigung – KAPITALISMUS

Am 21.08.2021 wurde in Gießen der Kapitalismus beerdigt.
Im Rahmen des Aktionstages des Bündnisses „Wer hat der gibt“ haben wir in Gießen die Beisetzung organisiert.

Der Trauerzug bewegte sich unter Glockenläuten um 15:45 Uhr vom Seltersweg Ecke Löwengasse zum Kreuzplatz, wo sich die Trauergemeinde eingefunden hatte. Der Pfarrer begann seine Andacht, indem er die „satanische Revolution“ beschuldigte, die für das Ableben des Kapitalismus verantwortlich sei. Mit dem Sieg der Revolution seien auch enge Vertraute des Kapitalismus, z. B. Der Militarismus, verschollen. Aber auch die Kirche habe „das Ende des Kapitalismus tief ins Mark getroffen.“
Zwei der engsten Verbündeten des Verstorbenen waren am Tag der Beisetzung noch anwesend, ehe sie es nach ihren letzten Worten auch dahinraffte; das Patriarchat und der Faschismus. Sie sprachen dem Kapitalismus ihr letztes Geleid aus. Beide betonten, ihre erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Faschismus etwa, gedachte dem Verstorbenen und betonte, wie er dem Kapitalismus nicht nur einmal geholfen hat, sein System gewaltsam zu verteidigen.
Das Patriarchat hat dargelegt, wie der Verstorbene ihn stets verbessert, wie er ihm einen Anstrich von Gleichberechtigung der Geschlechter gegeben, und somit scheinbar unsichtbar gemacht hat. Er versprach am Ende seiner Rede dem Kapitalismus, nicht aufgeben zu wollen und weiterhin an der Ausbeutung der Frauen festzuhalten. Nachdem die engsten Vertrauten ihre Reden gehalten haben, trat die Revolution an den Altar. Sie vergewisserte sich, dass der Kapitalismus auch wirklich im Sarg liegt, spukte auf das Grab und hielt eine feierliche und kämpferische Rede! Ab jetzt ist eine Gesellschaft möglich, die alle Menschen am Reichtum dieser Welt teilhaben lässt, ab jetzt ist eine klassenlose Gesellschaft möglich, eine Gesellschaft in der der Mensch kein geknechtetes, erniedrigtes Wesen ist.

Musik ertönte, alle Anwesenden jubelten und feierten diese große Errungenschaft!
A-anti-antikapitalista

Antifaschistischer Stadtspaziergang

Am Antifaschistischen Stadtspaziergang zum 8. Mai – dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus – beteiligten sich 150 Antifaschist:innen.

Hier unser Redebeitrag:

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

Ich spreche für die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen.

Hier am Kreuzplatz wurden im März 1933 40 Gießener und Wiesecker Sozialdemokraten, Kommunisten, Gewerkschafter und Juden von der SS und SA zusammengetrieben, durch die Stadt geführt und gezwungen, die eigenen Plakate und Losungen zur Wahl am 6. März 1933 zu entfernen. Diese Aktion war eine unter vielen seit dem 30. Januar 1933. Nazigegner wurden öffentlich vorgeführt, gedemütigt und ihnen wurde asoziales bzw. kriminelles Verhalten vorgeworfen.4

Vor allem in Zeiten des Rechtsrucks, der Krise und der autoritären Entwicklung des Staatsapparates ist es wichtig an diese Verbrechen zu erinnern. Antifaschismus bleibt weiterhin notwendig. Denn gerade heute ist die faschistische Gefahr nicht mehr nur abstrakt. In Deutschland ist rechter Terror Alltag geworden und er trifft mittlerweile auch Repräsentanten des bürgerlichen Staates. Teile des Staatsapparats unterstützen faschistische Terrornetzwerke. Die Verstrickung des Inlandsgeheimdiensts mit dem NSU und die anschließende Vertuschung dessen, lässt sich nicht mehr leugnen. 2017 wurde ein rechtes Netzwerk in der Bundeswehr aufgedeckt, das Waffendepots anlegt, Feindeslisten anfertigt und sich auf die Ermordung politischer Gegnerinnen und Gegner an einem »Tag X« vorbereitet. Auch Angehörige von Polizei und Geheimdienst gehören zu diesem Netzwerk. Im Kampf gegen Faschismus ist der bürgerliche Staat also kein Partner, sondern Gegner des antifaschistischen Widerstands.

Die Aufgabe des Staates ist es dieses Ausbeutersystem aufrecht zu erhalten. Konsequenter Antifaschismus geht über moralische Verurteilung von Rassismus und Faschismus hinaus und stellt den Kapitalismus als Ganzes in Frage. Denn die Geschichte lehrt uns, dass der Faschismus nie vom Rande der Gesellschaft die Macht ergriffen hat. Der Faschismus wurde von bestimmten Teilen der Eliten aus Politik, Militär, Staatsapparat und Großindustrie – also der herrschenden Klasse – in ein Bündnis integriert, das er unter Mobilisierung der Bevölkerung für sich vereinnahmen konnte. Historisch war der Faschismus immer die letzte Option der Herrschenden, um den Kapitalismus zu retten, wenn Wirtschaftskrisen seine Stabilität zerrüttet und starke revolutionäre Bewegungen ihn offensiv in Frage gestellt hatten. Beispiele hierfür findet man nicht nur in der Geschichte, sondern aktuell auch in Ländern wie Brasilien oder der Türkei.

Antifaschistischer Widerstand, der über den Aufstand der Anständigen hinaus geht, begegnet dieser Staat mit knallharter Repression. U-Haft und Knast für Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Stuttgart und Leipzig und mehrere 129a Verfahren zur Kriminalisierung revolutionärer Organisationen sprechen eine deutliche Sprache. In der Krise intensiviert der Staat die Repression gegen revolutionäre Linke. Dabei ist die Kriminalisierung revolutionärer Organisationen auch ein Angriff auf die Perspektive einer solidarischen und klassenlosen Alternative zum Kapitalismus. Die Antwort der revolutionären Linken darf nicht weniger, sondern muss mehr Organisation sein.

Dem Aufbau einer starken revolutionären Bewegung beugt der Staat mit autoritärer Entwicklung vor. Er verschärft seine Polizeigesetze, rüstet die Polizei mit Handgranaten und Sturmgewehren zur Bürgerkriegsarmee aus, baut die Befugnisse des Inlandsgeheimdiensts aus und steigert die Überwachung der eigenen Bevölkerung. Auch die Pandemie nutzt der Saat für diesen Zweck: sinnlose Ausgangssperren, massive Polizeipräsenz zur Bevölkerungskontrolle, Legitimierung der Bundeswehr im Innern. Anhand dieser Maßnahmen versuchen die Regierenden angebliche Handlungsfähigkeit gegen die Pandemie zu vermitteln. Es sind aber auch Maßnahmen, die sich anbieten, um soziale Unruhen schnell unter Kontrolle zu bringen. Dieser autoritären Entwicklung stehen wir entscheiden entgegen.

Für eine starke antifaschistische Bewegung, für einen revolutionären Aufbauprozess, für den endgültigen Bruch mit dem kapitalistischen System.

Revolutionäre 1. Mai Demo in Frankfurt

Wir haben uns gestern an der revolutionären 1. Mai Demo in Frankfurt beteiligt. Mehr als 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen auf die Straße um gegen die kapitalistische Verwertungsmaschinerie zu demonstrieren. Die Demo wurde massiv von den Bullen angegriffen. Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer kamen zum Einsatz. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung der Veranstalterinnen und Veranstalter:

„(…)Auf den vereinzelten Einsatz von Rauchtöpfen aus den Reihen der Demonstration antwortete die Polizei mit massiver Gewalt. Schwere Kopfverletzungen und Knochenbrüche waren die Folge, darunter mehrere Schädelbasisbrüche und ein Herzinfarkt. Gezielt griffen Schlägertrupps der Polizei die Demonstration an und verursachten schwerste Verletzungen. Schläge mit Tonfa und Teleskopschlagstock auf Köpfe stellten heute die Regel dar, der Einsatz von Pfefferspray kam jedoch auch nicht zu kurz. Diese Angriffe begannen bereits in der Düsseldorfer Straße und erlebten ihren Höhepunkt ab ungefähr 20.30 Uhr in der Frankenallee. Mehrere Festgenommene wurden trotz Verletzungen nicht behandelt, sondern in Gefangenensammelstellen gebracht. Sich nicht durch die heutigen Erlebnisse abhalten lassend, gingen solidarische Menschen zu diesen hin und unterstützten sie bei und nach ihrer Freilassung am Frankfurter Polizeipräsidium. Weiterhin ist unklar, wie viele Teilnehmer:innen tatsächlich verletzt wurden. Wir stehen solidarisch mit allen, die mit uns am “Tag der Wut” auf die Straße gegangen sind! (…) Jeden Tag aufs Neue zeigt dieser Staat, wofür er steht und was er beschützt. Die bestehende Ordnung und ihre Eigentumsverhältnisse sind die Rechtfertigung für massenhafte Verletzungen, nicht nur als offensichtliche Gewalt auf unserer Demonstration, sondern auch das System selbst ist gewalttätig. Ebenso setzen wir uns mit ihm auseinander. (…)“

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen und wünschen den Verletzten alles Gute für eine schnelle Genesung!