Film & Diskussion mit einem ehemaligen politischen Gefangenen aus dem Baskenland

12. OKTOBER in Gießen
19:00 Alte Kupferschmiede – Tiefenweg 7

Repression, Missbrauch und (sexualisierte) Folter in spanischen Gefängnissen

Über 10.000 politische Gefangene hatte die baskische Unabhängigkeitslinke seit 1960 zu beklagen. Unter ihnen auch zahlreiche Frauen. Die Dokumentation „Bi Arnas“ (baskisch mit deutschen Untertiteln) erzählt die Geschichte von María Nieves Díaz und ihrer gefolterten Tochter Iratxe Sorzabal.

Die Zahl der Bask:innen, die von Staat und Militär gefoltert und misshandelt wurden, geht weit in die Tausende, obwohl nur wenige von ihnen offiziell anerkannt wurden. Auch heute befinden sich noch immer viele Bask:innen aufgrund von Folteraussagen in Gefangenschaft.

Gemeinsam mit Tomax, einem ehemaligen politischen Gefangenen aus dem Baskenland, wollen wir über die aktuelle Situation in Knästen und die baskische Unabhängigkeitslinke im Allgemeinen diskutieren.
Was können wir lernen? Welche Erfahrungen möchten wir weiter geben? Wie sieht unsere Praxis in Bezug auf politische Gefangene und Repressionen aus? Wie könnte eine Vernetzung politischer Bewegungen aus dem Baskenland und Deutschland aussehen?

GALA I Goldener Miethai

Freitag 07. OKTOBER 2022 I 18:30
Alte Kupferschmiede, Tiefenweg 7 in Gießen


Geehrte Gäste,
wir möchten gemeinsam anstoßen, denn in diesem Jahr verleihen wir den goldenen Miethai und feiern unsere Markterfolge.Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Gala:
Unsere wichtigsten Gäste sind Sie, unsere Kunden und Geschäftspartner: Unser langjähriger Erfolg wäre ohne Sie, nicht möglich. Deshalb möchten wir Sie mit etwas Besonderem verwöhnen.
Genießen Sie mit uns einen besonderen Abend und treffen Sie die Geschäftsführung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in persönlicher Atmosphäre!
Bringen Sie gern Ihre Partner mit und kommen Sie in einem stilvollem Outfit/Black tie, mit dem Sie sich wohlfühlen.
Wir wünsche Ihnen schon jetzt einen unterhaltsamen und genussvollen Abend.

Rede zum Antikriegstag

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

ich spreche für die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen.

Wir haben uns heute versammelt, um gegen alle imperialistischen Kriege zu protestieren. Am diesjährigen Antikriegstag steht vor allem ein Krieg im Fokus: Der Krieg in der Ukraine. Wir stehen an der Seite der internationalen Klasse der Arbeiterinnen und Arbeiter und sagen deutlich: das ist nicht unser Krieg!! Es ist der Krieg der kapitalistischen und imperialistischen Großmächte. Es ist ein Stellvertreterkrieg zwischen NATO und Russland auf ukrainischem Territorium. 

Die Herrschenden hierzulande nutzen diesen Krieg, um ihr autoritäres Krisenmanagement voranzutreiben: sie erhöhen die Kriegsaufrüstung ab sofort auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukt; außerdem erhält die Bundeswehr Zugriff auf einen Fonds mit 100 Milliarden (!) Euro. Eine gigantische Sonderverschuldung!

  • Wo war dieses Geld als die Kolleginnen und Kollegen in der Pflege streikten?
  • Wo war dieses Geld als durch die Coronakrise hunderte Kleinunternehmer und Kleinunternehmerinnen schließen mussten und somit hunderttausende Menschen ihre Jobs verloren?
  • Wo ist dieses Geld heute?

Durch noch mehr Kriegsspielzeug wird die Welt nicht sicherer. Und jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Politisch stellt sich somit die Frage: Was ist wichtiger? Bessere Schulen, gute Pflege und gute Erziehung oder Kampfdrohnen und »Eurofighter«?

Ihr kennt die Antwort.

Und ihr wisst auch, dass Waffen Kriege nicht schneller beenden, sondern sie verlängern. Waffenlieferungen in Kriegsgebiete sind ganz klar kriegsverlängernde Maßnahmen!

Verhandelt wird am Ende sehr wahrscheinlich ohnehin – die Frage ist nur zu welchem Zeitpunkt und welche Seite dann militärisch, ökonomisch und politisch in welcher Lage sein wird.

Währenddessen wälzt die Bundesregierung die Kosten der kapitalistischen Krise und der Sanktionen gegen Russland auf uns, der lohnabhängigen Klasse ab. Die Preise galoppieren. Von Lebensmittel über Heizkosten bis zum Sprit – alles wird immer teurer und teurer. Der Strompreis an der Leipziger Börse ist in einem Jahr von 23 auf 563€ pro Megawattstunde gestiegen. Das sind rund 2.350%!! Während die Preise explodieren, bleiben unsere Löhne gleich – und werden durch die Inflation sogar entwertet. Die ärmsten trifft es schon jetzt existentiell.

Aber bei den Konzernen herrscht Goldgräberstimmung! Der Öl-Konzern BP hat seinen Gewinn im 2. Quartal diesen Jahres verdreifacht und Shell hat seinen Gewinn im gleichen Quartal auf 17,6 Milliarden sogar verfünffacht!

Das ist eine klare Umverteilung von unten nach oben! Wir werden sehen, wie heiß der kommende Herbst und wie wütend der kommende Winter deshalb noch werden wird.

Seit Monaten versuchen Politikerinnen und Politiker uns mit Sprüchen wie „frieren gegen Putin“ auf Linie zu bringen. Gleichzeitig bekommt die Politik mediale Rückendeckung alla „Warum kalt duschen gut für uns ist“. Genug damit! Wir sagen: ihre Kriege und ihre Krisen – nicht auf unserem Rücken!

Wir sagen: Kein Menschenleben und keinen Cent für die Profite des militärisch-industriellen Komplexes und für die geostrategischen Interessen imperialistischer Staaten!

„Diese Alternative steht zur Entscheidung: Entweder Ökokollaps, Faschisierung, Kapitalismus, Krieg und Krise – oder der Bruch mit ihnen und eine Zukunft jenseits dieser Katastrophen. Sozialismus oder Barbarei“.